Für Köche: Rhabarber – ein tolles, saisonales Gemüse

 

Rhabarber ist Gemüse.

Und: Rhabarber kommt aus der Region (von hier) und hat jetzt Saison (wird jetzt geerntet).

Regionales und saisonales Gemüse zu kaufen, ist gut für die Umwelt.

Denn: Regionales und saisonales Gemüse muss nicht lange transportiert (gefahren) werden.

Tipps zum umweltfreundlichen Einkaufen und gesunder Ernährung finden Sie in unserem Artikel

Gut geplant schmeckt besser“.

Rhabarber essen wir oft wie Obst.

Zum Beispiel im Kuchen oder als Kompott (gekocht mit Zucker).

Aber: Rhabarber können wir auch wie anderes Gemüse essen.

Wir haben ein Rezept für Rhabarber mit frischen Kräutern in Leichter Sprache geschrieben.

 

 

Das brauchen Sie:

 

 

-  ungefähr 1 kg (Kilogramm) Rhabarber (ungefähr 9 große Standen oder 11 kleine Stangen)

-  1 Zitrone

-  frische Kräuter

-  Zucker und Salz wie es Ihnen schmeckt

 

Zum gekochten Rhabarber passen gut:

-  gekochter Reis, gekochte Hirse oder gekochter Quinoa,

-  gekochter oder gebratener Fisch

-  gebratenes Fleisch.

 

So kochen Sie den Rhabarber:

 

 

Schritt 1: Rhabarber richtig lagern

Rhabarber sollte möglichst (wenn es geht) frisch gekocht werden.

Die Stangen werden schnell trocken.

Rhabarber ist nicht lange haltbar (gut).

Wenn Sie den Rhabarber nicht gleich kochen können:

Verpacken Sie die Stangen in ein feuchtes Geschirrtuch.

Dann legen Sie den Rhabarber in den Kühlschrank.

Der Rhabarber sollte höchstens (am längsten) 2 bis 3 Tage im Kühlschrank liegen.

 

Schritt 2: Rhabarber vorbereiten

Die Blätter dürfen Sie nicht mit kochen und nicht essen.

Die Blätter sind giftig.

Deshalb schneiden Sie die Blätter komplett (ganz) von den Stangen ab.

Waschen Sie die Stangen.

 

Schritt 3: Rhabarber schälen

In Rhabarber ist viel Oxalsäure.

Oxalsäure ist eine besondere Säure (etwas, was sauer ist).

Man soll nicht zu viel Oxalsäure essen. Das ist nicht gesund.

Trotzdem können Sie Rhabarber ohne Sorgen essen.

Aber vielleicht wollen Sie möglichst wenig Oxalsäure essen, weil

 

 

Zum Schälen ziehen Sie die obere Haut von den Stangen ab.

Das geht so:

-  Legen Sie ein Küchenmesser an die Stellen, an der die Stange geschnitten ist.

-  Das Küchenmesser können Sie leicht unter die oberer Haut von der Stange schieben.

-  Ziehen Sie an der Haut. Die Haut geht leicht von der Stange ab.

 

Schritt 4: Rhabarber schneiden

 

 

 

Schneiden Sie die Stangen in kleine Stücke.

 

Schritt 5: Rhabarber kochen

Legen Sie die Rhabarber-Stücke in einen Topf.

Tun Sie etwas Wasser dazu.

Lassen Sie den Rhabarber ungefähr 10 Minuten kochen.

Wenn Sie möglichst wenig Oxalsäure essen wollen:

-  Gießen Sie das Wasser aus dem Topf weg.

-  Tun Sie frisches Wasser zu den Rhabarber-Stücken

 -  Kochen Sie den Rhabarber mit dem frischen Wasser weiter.

Nach ungefähr 30 Minuten sind die Rhabarber-Stücke ganz weich und zerfallen (gehen kaputt).

Sie können die frischen Kräuter schneiden, wenn der Rhabarber kocht.

Und Sie können eine Zitrone auspressen (den Saft heraus drücken).

 

           Tipp:

           Kochen Sie den Rhabarber immer ohne Zucker.

           Auch wenn Sie den Rhabarber später als Kompott essen wollen.

           Tun Sie auch dann den Zucker erst nach dem Kochen dazu.

           Das ist gesünder.

 

Schritt 6: Rhabarber fertig machen

Der gekochte Rhabarber schmeckt weniger sauer, wenn Sie den Saft von einer Zitrone hinein tun.

Rühren Sie gut um.

Jetzt können Sie den Rhabarber mit frischen Kräutern, etwas Salz und vielleicht ganz wenig Zucker würzen (Gewürze hinein tun).

So wie es Ihnen schmeckt.

Dann ist das Essen fertig.  Guten Appetit.

 

 

Oder Sie tun nur Zucker in den gekochten Rhabarber und essen ihn wie gekochtes Obst.

Zum Beispiel

-  zu süßen Quark

-  mit Vanillesoße

-  zu Eis

-  oder backen einen leckeren Kuchen.